Bootcam Installation mit mehr als 2 Partitionen

Nach dem Kauf eines Mac mini und deren Aufrüstung auf 4GB RAM und 500GB HDD (7200 U/min) stand nun die Frage, wie man am besten die lieb gewonnenen Strategiespiele auch unter dieser Maschine spielen soll. Der Grafikchip (nVidia GeForce 9400) ist dafür eigentlich völlig ausreichend. Den ersten Test machte ich mit Windows XP unter VMWare Fusion und Anno 1701. Das Ergebnis war leider nicht zufriedenstellend.

Die zweite Möglichkeit liegt bei Bootcamp. Den Assistenten gestartet, der meldet aber:

Das Startvolume kann weder partitioniert noch in einer Einzelpartition wiederhergestellt werden.
Für die Installation von Windows muss das Startvolume entweder ein als Mac OS-Extended (Journaled) formatiertes Einzelvolume oder bereits durch den Boot Camp-Assistenten partitioniert sein.”

Nach einiger Suche im Internet war die Ursache relativ schnell gefunden. Bootcamp funktioniert nur, wenn auf der Festplatte max. 2 Partitionen vorliegen (eine davon Windows Partition). Bei meiner Installation habe ich allerdings noch eine dritte Partition, auf der das User-Verzeichnis liegt. Somit war der Assistent nutzlos.

Weitere Recherchen ergaben dann 3 mögliche Vorgehensweisen:

  1. Benutzung von nur 2 Partitionen (Mac + Windows).
  2. Herumbasteln an der boot.ini, damit Windows von der richtigen Partition startet.
  3. Ein alternativer Bootmanager.

Da ich in Zukunft flexibel bleiben möchte (Parallelinstallation von weiteren Betriebssystemen – Windows 7, Ubuntu usw.), habe ich mich für die 3. Variante entschieden.

Nach einiger Suche bin ich auf den Bootloader rEFIt gestossen. Nach der einfachen Installation des rEFIt Bootloaders auf die Mac OS X Systempartition habe ich noch rEFIt aktiviert, damit dieser immer erscheint.

Dafür musste ich unter Terminal folgendes ausführen:

cd /efi/refit/
enable-always.sh

rEFIt BootmenüNach dem Anlegen der 3. Partition für Windows (mit Festplattendienstprogramm) startete ich die Windows-Installation von der CD. Nach dem ersten Neustrat während der Installation tauchte schon Windows als Startoption in rEFIt. Unter Windows wurde ganz normal dann alles installiert, incl. der Treiber von der Mac OS X DVD.

Das einzige Problem, dass bei der Installation von Windows XP bei mir auftrat, war die Installation von SP 3 mit den Treibern von Mac OS X 10.6 (Snow Leopard). Wie das funktioniert, beschreibe ich im nächsten Beitrag.

Auf der rEFIt Projekt-Homepage steht, dass es manchmal bei Mac OS X Updates zu Störungen kommen kann. Dann muss rEFIt einfach neu installiert werden. Beim Update von 10.6 auf 10.6.1 traten keine Komplikationen auf.

Version 2.7.3 von TYPOlight WebCMS erschienen

Die neue Version des Content Management Systems TYPOlight (nicht zu verwechseln mit TYPO3) ist erschienen. Der Release 2.7.3 behebt im Großen nur einige Fehler und bringt keine neuen Funktionen mit. Der automatische Update auf 3 von mir betreuten Seiten klappte ohne Anpassungen und Zwischenfälle.

Originalmeldung: www.typolight.de

http://www.typolight.org/neuigkeiten/items/typolight_2-7-3.html

Duden Korrektor für OpenOffice unter Linux (Ubuntu)

So wie wahrscheinlich viele, leide auch ich unter der mangelhaften Rechtschreibkorrektur. Viele Fehler werden entweder gar nicht erkannt, oder falsch als Fehler gekennzeichnet. Insbesondere bei vielen zusammengeschriebenen Wörtern versagt die Prüfung komplett.

Um diesen Mangel zu beseitigen, benutzte ich schon seit Jahren unter Windows den Duden Korrektor (seit Version 3.5) für OpenOffice. Unter Windows klappt so weit alles gut, da der XP bis dahin praktisch nur in 32-Bit-Version lief.

Seit über 3 Jahren nutze ich vermehrt Linux, als primäres Betriebssystem, und seit einem Jahr noch Mac OS X 10.5 (Leopard) für meine Frau. Also wurde kurzerhand der Duden Korrektor (Version 5.0 mittlerweile) auch auf diese Systeme installiert, theoretisch. Bei Mac gibt es keine Probleme. Die Erweiterung läuft auf 64-Bit.

Unter Linux ist ein 64-Bit-System dagegen eine absolute Bremse. Es funktioniert einfach nicht. Auch konnte ich bis jetzt keine Workarounds finden, die eine funktionierende Umgebung erzeugen. Unter 32-Bit läuft es dagegen ohne Probleme (EeePC 1000H).

Die Anfragen an Duden Verlag direkt ergaben nichts. Es kommt nur die Antwort, das 64-Bit-Systeme nicht unterstützt werden, auch nicht in der Zukunft. Mittlerweile steht sogar in den Systemanforderungen (Version 6.0), dass Windows XP und Vista nur in den 32-Bit-Versionen unterstützt werden. Bei Linux wird merkwürdigerweise keine solche Ausnahme angegeben.

P.S.: Ein schneller Test der Version 5.0 mit OpenOffice 3.1 unter Windows 7 x64 RC1 zeigte, dass auch hier keine Inkompatibilitäten auftreten.

Testbericht: SanDisk Ultra Backup 32GB

Vor ein paar Wochen wurde in tecchannel.de nachgefragt, ob jemand einen 32 GB großen USB-Stick mit Backup Funktionen testen könnte. Ich habe mich da kurzerhand angemeldet und nach kurzer Zeit den USB-Stick auch zum Testen geliefert bekommen. Meinen Testbericht können Sie bei tecchannel.de nachlesen:

SanDisk Ulta Backup 32GB

Mittlerweile stehen auch Testberichte von 3 weiteren Testern zur Verfügung:

Erfahrungsbericht des SanDisk Ultra Backup 32GB als Festplattenersatz (von Legionen)

TecChannel Lesertest: SanDisk Ultra Backup 32 GByte (von Linuxgirl)

Lesertest 32 Gbyte SanDisk Ultra Backup USB-Stick (Test)

3D Kino in Mathaser (München)

So wie mein Freund Jan, wollte ich auch den Ice Age 3 in 3D sehen (sein Beitrag “3D Kino im Matthäser – so nicht”). Habe mich aber dazu durchgerungen, die 13,50 EUR auch zu bezahlen. Den “gewaltigen” Preisunterschied kann ich irgendwie auch nicht nachvollziehen.

In Mathaeser wird für die 3D Darstellung die “Real D” Technik verwendet, die mit nur einem Projektor auskommt. Dabei wird jedes Bild durch einen Aufsatz mal rechts drehend, mal links drehend polarisiert. Der Projektor muss dabei natürlich auch die doppelte Bildfrequenz schaffen, im Vergleich zu Verfahren, die zwei Projektoren nutzen. Wie im ct’ Magazin aber berichtet, ist dieses Verfahren aber trotzdem günstiger (die silberbeschichtete Leinwand muss auch hier verwendet werden, um die Polarisation zu erhalten).

In Forumkinos wird mit zwei synchronisierten Projektoren gearbeitet, die das Bild jeweils horizontal oder vertikal polarisieren. Der Nachteil dieser Technik ist, dass beim Neigen des Kopfes der 3D-Effekt verloren geht und man Geisterbilder sieht. Bei Real D Technik passiert es nicht. Meiner Meinung nach ist es aber kein ausreichender Grund, um die Preise so zu salzen.

Ich muss aber zugleich zugeben, dass der 3D Kinosaal rappel voll war und die Betreiber wohl kaum die Preise senken werden, solange der Andrang so groß ist. Ich denke, dass die Preise in 6-12 Monaten auf Normalniveau fallen, sobald 3D nicht mehr eine Ausnahme, sondern eher die Regel für die Kinos wird und auch die anderen Kinos in München nachziehen. Dann wird der Konkurrenzdruck auch die Preise besser regeln.

Das Einzige, was mir noch den absoluten Spaß am Kino verdirbt, ist die mangelnde Auflösung in den digitalen Kinosälen (auch 3D). Eine 2k-Auflösung ist der Standard fürs Zuhause, aber nicht fürs Kino. Mit einem guten Fernseher der neueren Generation entfällt der Mehrwert eines Kinobesuchs, leider.

Bleib zu hoffen, dass es nicht so lange bleibt.